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Meine Mission
Ich werde öfters gefragt, warum ich diesen Riesenaufwand mit meiner Homepage betreibe. Denn diese Seiten kosten nicht nur Zeit, sondern auch Geld (weil bei einem teuren, aber guten Provider gehostet). Zusätzlich diskutiere ich noch in einigen Diskussionsgruppen und Mailinglisten mit. In dieser Zeit könnte ich auch (ich bin Selbstständiger) Geld verdienen und mir einigen Luxus leisten, auf den ich so verzichte. Warum?
Was das Geld angeht, ist die Frage leicht zu beantworten: Ich arbeite, um zu Leben. Wenn ich genug zum Leben habe, höre ich auf und mache das, was mit noch mehr Spaß macht als meine Arbeit. Und ich brauche nicht viel zum Leben, denn ich halte nicht viel von materiellem Überfluss. In meiner Zeit bei einer Vermögensberatung habe ich sehr viel mit Menschen zu tun gehabt, die über mehr Geld verfügen, als sich unsereiner vorstellen kann. Diese Menschen sind meist auch nicht glücklicher als Menschen mit wenig Geld. Ich habe zwar unverschämt viel Geld verdient und war in meiner Arbeit auch glücklich, habe aber keine Zeit für weitergehende Interessen gehabt. Wenn ich nach Hause kam, habe ich mich vor den Fernseher gesetzt und bin durch das miese Fernsehprogramm gezapped - zu müde, noch etwas anderes zu tun. Das war für mich sehr unbefriedigend.
Das Thema Religion war für mich eigentlich "erledigt". Die einzige Verbindung zur Religion waren noch die Bücher über die Kriminalgeschichte des Christentums von Deschner, die ich auch weiterhin las.
Am 11. September 2001 wurde mir (und anderen) noch einmal drastisch vor Augen geführt, welche Wirkung Religion auf unser Leben haben kann. Die Zeiten, in denen im Namen eines Gottes gemordet wird, sind nicht vorbei. Es hilft nicht, davor die Augen zu verschließen. Und so vertiefte ich mich wieder in das Thema, vor allem in das Thema der religiösen Diskussionen. Ich las das Buch von Schleichert: →Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren. Anleitung zum subversiven Denken. Nach meiner Meinung war eine Diskussion mit religiös motivierten Menschen nicht möglich - ich hatte diese Erfahrungen bei Diskussionen mit Mormonen und Zeugen Jehovas gemacht und vor allem bei Diskussionen mit meiner eigenen Mutter. Aber ich war wohl zu ungeduldig gewesen (speziell mit meiner Mutter). Es gibt doch einen Weg, auch wenn dieser mühselig ist.
Und so setzte ich mich hin und entwarf in groben Zügen eine Website zur Auseinandersetzung mit dem Islam. Aber das hatte zwei Probleme: Zum einen verstand ich zu wenig vom Islam, zum anderen hat in Europa der Islam auch zu wenig Bedeutung. Aber es gab noch die Christen, und auch deren Geschichte zeigte ähnliche Elemente wie der Islam. Ich fing an, mich wieder für das Christentum zu interessieren, welches mehr Auswirkungen auf unser Leben hat.
Mein Interesse an der Religion war wieder geweckt. Was war Religion, wieso gab es Religion, wieso glaubten Leute an Dinge, die ganz offensichtlich im Kontrast zur Realität stehen, wieso lassen sie sich von anderen beeinflussen? Und wieso kann ein Instrument der Aufklärung - das Internet - dazu führen, dass es so viele christliche Websites gibt, die offenkundig zur Gegenaufklärung zu rechnen sind? Und wieso können Kreationisten die wissenschaftliche Lehre der Evolution so angreifen? Was geschieht eigentlich in den Köpfen von Menschen, die glauben?
Die eine Seite, um das herauszufinden, ist ganz sicher die Diskussion mit Gläubigen. Aber die Menschen wissen meist wenig über sich selbst und über ihre Motive - eine Lehre aus meinem Psychologiestudium. Man kann Menschen interviewen und befragen, aber ihre wahren Gründe für ihr Verhalten wird man so nicht herausbekommen. Also musste ich auch die psychologische Literatur zu den Theorien des Glaubens hinzuziehen. Und da ich mit Gläubigen über Inhalte diskutiere, muss ich mich auch mit den Inhalten des Glaubens beschäftigen.
Mein erster Entwurf zu einer psychologischen Theorie des Glaubens habe ich inzwischen komplett verworfen. Ich wollte den Hang zur Religiosität mit einer Theorie der Angst begründen und Religion als einen Angstabwehrmechanismus beschrieben (die Trümmer meiner Anfänge befinden sich noch auf dieser Website). Aber das ist zu kurz gegriffen. Angst formt gewisse Elemente der Religion, aber sie steht nicht an ihrem Anfang und ist nicht ihre Ursache. Die Religion ist tief in unserer Biologie begründet.
Eine Auseinandersetzung mit der Religion muss folgende Elemente enthalten:
- Biologie und Evolution: Die Entwicklung der Grundlagen, auf denen sich Religionen bilden können.
- Anthropologie: Die kulturelle Entwicklung der Religionen im Allgemeinen (und des Christentums im Besonderen).
- Geschichte: Die Entfaltung der Religionen in der Geschichte der Menschheit, ihre Gemeinsamkeiten und ihre Besonderheiten.
- Psychologie: Die Umsetzung der Religion in den Köpfen der Menschheit.
- Erkenntnistheorie: Woher wissen wir, was wir wissen und woher kommen die "Erkenntnisse" der Religion?
Ich habe das quasi falsch herum gemacht: Ich habe angefangen mit der Erkenntnistheorie - was ist überhaupt dran an religiösen Vorstellungen? - und mich dann mit der Psychologie beschäftigt. Von da an bin ich dann mit der Geschichte der Religionen konfrontiert worden und ihren anthropologischen Grundlagen, die wiederum in die Biologie münden.
Auf der anderen Seite kann man nicht anders beginnen - das war eine Lehre aus der Motivationsforschung (Holzkamp-Osterkamp 1975 und 1990). Die Fragestellung und Vorgehensweise ist klassisch die: Man fragt sich zunächst, warum interessiert mich das eigentlich? Wo sind meine Gründe, mich mit dem Thema zu beschäftigen? Danach beschäftigt man sich mit dem IST-Zustand der eigenen Gesellschaft. Und dann forscht man nach den Wurzeln, wie es dazu kam, dass es so wurde, wie es jetzt ist. Das ist der Forschungszirkel, den man meist mehrfach durchlaufen muss.
Mir geht es darum, zur Erkenntnis der Welt beizutragen - und dazu gehört in erster Linie die Erkenntnis über uns selbst. Das hört sich großspurig an, weil ich mich nur mit einem winzigen Zipfel der Erkenntnis beschäftige, aber mir geht es nicht nur um Details, sondern auch um Zusammenhänge.
Dazu habe ich vor, die biologischen Grundlagen des Glaubens zu erklären. Wie ist unser Gehirn strukturiert, wie verarbeiten wir Informationen? Wieso hat sich genau diese Struktur in der Evolution durchgesetzt? Was sind die spezifischen Vorteile dieser Struktur?
Im nächsten Schritt stellt sich die Frage, wie beim Übergang von der biologischen Evolution zur kulturellen Evolution das spezifisch Menschliche sich entwickelt hat. Was ist allen Kulturen gemein, was sind die Spezifika unserer eigenen Kultur? Aus den Unterschieden zwischen Allgemeinem und Besonderen kann man nämlich herauslesen, was allgemein-menschlich ist, und was kulturell überformt wurde.
Dann komme ich zu der Frage, wie sich spezielle Formen der Religion und des Glaubens gebildet haben, in diesem Fall zunächst das Christentum, später der Islam, also die Frage nach der Geschichtlichkeit und des kulturellen Kontextes der spezifischen Religionsausübung.
Und in diesem Zusammenhang erst kommt die Psychologie vor, nämlich als Frage, wie sich dies in den Köpfen der Menschen umsetzt.
Und erst wenn alle diese Fragen geklärt sind, kann ich behaupten, die Religion verstanden zu haben. Und dann kann man im nächsten Schritt sich Modelle einer Auseinandersetzung mit der Religion erarbeiten.
Tatsächlich laufen alle diese Schritte parallel ab, wie in mehreren Spiralen, weil es keine exakte Trennung zwischen Biologie und Geschichte etc. geben kann, nur die Beschreibung und Erklärung sollte dies wieder auftrennen, rein aus Gründen der Verständlichkeit, also Fragen der Didaktik, nicht der inneren Forschungslogik.
Warum dieser Aufwand? Weil es mich interessiert. Ich war selbst gläubig und ungläubig und möchte verstehen, warum.
Außerdem möchte ich zur Aufklärung beitragen. Die Aufklärung hat mir geholfen, und ich sehe keinen Sinn darin, mich zurückzulehnen. Ich möchte zurückgeben, was ich bekommen habe (dies habe ich im FAQ bereits beschrieben). Ich möchte die Menschen nicht "missionieren", damit sie später meine Meinung haben, sondern ich möchte, dass die Menschen zu einer eigenen Meinung finden, nicht unbedingt zu meiner Meinung. Das ist in Diskussionen mit mir vielleicht nicht immer erkennbar, weil ich natürlich herausfinden möchte, welche Argumente überzeugend sind und welche nicht und ich damit auch beständig herumexperimentiere. Dazu verwende ich natürlich nicht die Argumente, die schwach sind.
Ich bin mir nicht sicher, ob eine Welt ganz ohne Religion wünschenswert ist. Ich bin mir aber sicher, dass es bestimmte Erscheinungsformen der Religion gibt, die ich ganz bestimmt nicht in unserer Gesellschaft haben möchte, aber ich gebe mich schon völlig damit zufrieden, diese in den Privatbereich zurückzudrängen. Religion ist Privatsache. Wobei es dem Einzelnen in jedem Fall unbenommen sein muss, auch seine private Ideen öffentlich zu machen, öffentlich zu diskutieren, öffentlich zu vertreten und öffentlich einen angemessenen Einfluss dafür zu fordern, so wie ich mir dieses Recht auch nehme. Aber öffentliche oder durch die Öffentlichkeit finanzierte Institutionen haben dem Einzelnen nicht vorzuschreiben, was dieser im Privaten zu denken hat. Es reicht, wenn öffentliche Institutionen uns vorschreiben, wie wir zu handeln haben, und mehr Einfluss wäre schädlich. Die Kirchen schreiben ihren Mitgliedern nicht nur vor, wie sie zu handeln haben, sondern auch, wie sie zu denken haben. Und sie benutzen durchaus zweifelhafte Mittel (wie ich im Teil über die Biologie des Glaubens begründen werde), vor denen u. U. das Individuum geschützt werden muss. Aber über ihre Mitglieder hinaus steht den Kirchen kein Einfluss zu. Gerade die Kirchen haben in der Vergangenheit ihre Macht und ihren Einfluss nicht immer positiv eingesetzt. Wir sollten genug aus der Geschichte gelernt haben, um uns diesen Einfluss zu verbitten.
Weiterhin ist die Förderung des kritischen Denkens wichtig. Leider wird dies in der Schulbildung stark vernachlässigt. Ich hoffe, mit meiner Website ein bisschen zu dieser Bildung beizutragen, auch wenn ich noch sehr wenige Menschen erreiche. Ich jedenfalls nutze diese Website auch, um mich selbst zu bilden und möchte jeden dazu einladen, dies ebenfalls zu tun.
Das Zeitalter der Aufklärung ist nie vorbei. Und der Unterschied zur christlichen Mission ist drastisch: Die Ideologien versuchen, von der Wahrheit eines bestimmten Inhalts zu überzeugen. Die Aufklärung versucht, von der Angemessenheit einer bestimmten Methode zu überzeugen, und dies mit einer gewissen Skepsis dieser Methode gegenüber (hingegen wird von Christen nicht in Richtung Skepsis dem Christentum gegenüber missioniert). Inhalte werden von der Aufklärung nicht vermittelt. Ich sage den Menschen nicht, woran sie glauben sollen, ich sage nur, wie man den Glauben mit skeptischer Methode auf Angemessenheit hin untersucht. Ich liefere nur Werkzeuge zum Denken, keine Denkinhalte. Ich diskutiere dies zwar anhand der Inhalte (eine inhaltsfreie Diskussion wäre zugleich auch sinnfrei) und kritisiere die Inhalte, aber nur, weil sich das nicht vermeiden lässt. Aufklärung ist immer der Aufruf zum Selberdenken. Ich verlange keine Gefolgschaft einer Person oder Position, keine Unterwerfung unter Dogmen, keine Preisgabe der Vernunft.
Wenn jemand "meine" [1] Methode der Analyse zirkulärer Argumente nimmt und diese auf meine Behauptungen anwendet, um dann zu entdecken, dass ich zirkulär argumentiert habe, dann freue ich mich. Dann habe ich mein Ziel erreicht (eigentlich sogar zwei, denn dann kann ich meine fehlerhafte Argumentation verbessern). Selbstverständlich lehre ich Kritik auch mit dem Gedanken, selbst kritisiert zu werden. Wann aber hätte das Christentum den Menschen jemals kritisches Denken beigebracht? Theologen können kritisch denken (vor allem durch Anwendung des Ultra-Skeptizismus), aber wenden dies nur bei fremdem Gedankengut an, sie selbst immunisieren sich gegen Skepsis, um damit einen unfairen Vorteil in der Diskussion zu erschleichen. Diese Methode kritisiere ich, und wenn ich sie selbst anwende, dann ist es Ihre Aufgabe, mich zu kritisieren.
Ich möchte meine Ziele wie folgt beschreiben:
- Zu zeigen, dass der Atheismus intern logisch konsisten und daher vernünftig zu vertreten ist.
- Zu zeigen, dass der Atheismus auch extern logisch konsistent ist, d. h. gemessen an dem, was Theisten als logisches Rahmenwerk verstehen.
- Zu zeigen, dass der Theismus extern logisch inkonsistent ist, d. h. gemessen am Rahmen dessen, was man vernünftigerweise vertreten kann (das muss, zugegeben, einen Theisten nicht sonderlich interessieren, obwohl er damit jede Möglichkeit aus der Hand gibt, zu behaupten, dass der Atheismus unvernünftig ist).
- Zu zeigen, dass der Theismus intern logisch inkonsistent ist, d. h. nach seinen eigenen Maßstäben vernünftigerweise nicht vertreten werden kann. Dieser Vorwurf ist allerdings erheblich. weil er auch moralische Implikationen hat.
- Zu zeigen, dass die atheistische Weltsicht wegen ihrer stringenten Logik dem Theismus überlegen ist, was den Wahrheitsgehalt angeht.
- Zu zeigen, dass man den Atheismus auch moralisch vertreten kann, nach seinen eigenen Maßgaben und nach dem der Theisten.
- Zu zeigen, dass sich der Theismus moralisch vernünftigerweise nicht vertreten lässt, weder nach seinen eigenen Maßgaben noch nach externen Maßstäben.
- Zu zeigen, dass man eine Moral nur leben kann, wenn sie auch vernünftig ist.
- Zu zeigen, dass man auch im Glauben nur vertreten kann, was vernünftig ist, und dass dies eine Forderung der praktischen Vernunft ist. Jeder ist verantwortlich für das, was er als Glauben vertritt, in rationaler wie in moralischer Hinsicht (Primat der Vernunft).
- Die Vernunft zu fördern und zu kritischem eigenständigen Nachdenken anzuregen. In dieser Hinsicht bin ich der Aufklärung verpflichtet, nach Immanuel Kant:
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen
- Zu zeigen, dass die permanente kritische Prüfung der Weg ist, sich der Wahrheit anzunähern. Wer glaubt, eine absolute Wahrheit zu vertreten, ist meist zudem intolerant gegenüber abweichenden Meinungen, wichtig ist, zu demonstrieren, dass der Glauben an absolute Wahrheiten vernünftig nicht zu vertreten und moralisch fragwürdig ist.
- Zu zeigen, dass man auch in moralischen Fragen die Vernunft walten lassen sollte und warum dies sinnvoll ist. Außerdem gilt es, zu zeigen, dass in einer pluralistischen Gesellschaft Einigung über Moral und damit Frieden nur zu erreichen ist, wenn man sich auf gemeinsame Standards in der Moral einigt - nur so können Christen, Atheisten, Buddhisten etc. ohne allzu großen Streit miteinander leben.
- Zu zeigen, dass eine Moral ohne Gott nicht nur möglich und sinnvoll ist, sondern dass diese auch einer theistischen Moral überlegen ist.
Kurz, die Förderung der Vernunft im Zusammenleben der Menschen ist das Ziel meiner Aktionen. Was die Menschen privat glauben, ist hingegen ihre Sache und muss sich nur dann an den Maßstäben der Vernunft messen lassen, wenn sie die Interessen und Bedürfnisse anderer Menschen tangiert (fördert, hemmt, einschränkt etc.).
Es mag ziemlich sicher sein, dass ich nicht alle Ziele bei allen Personen erreiche, aber wenigstens möchte ich demonstrieren, dass Atheismus weder dumm, noch unvernünftig, noch unmoralisch ist, und dass man daher auch als Christ den Atheismus respektieren kann. Wenn ich das erreicht habe, dann habe ich bereits viel erreicht, unabhängig von meinen recht hoch gesteckten Zielen. In der überwiegenden Zeit des Christentums, als diese Europa beherrschte, waren Atheisten eine kleine, verfolgte Minderheit, die verspottet und verlacht wurde, und von denen viele von Christen umgebracht wurden. Auf der anderen Seite möchte ich auch verhindern, dass Atheisten, sollten sie einst die Mehrheit stellen, mit den Christen so übel umspringen wie die Christen mit den Atheisten, als die Christen noch in der Mehrheit waren. Ich bin daher für positive wie auch negative Religionsfreiheit - die Freiheit zu einer Religion wie auch die Freiheit von einer Religion.
Aber seien Sie sich einer Sache bewusst: Selbst wenn meine Ziele bösartig und zerstörerisch wären und ich ein übler Mensch wäre mit fragwürdigen Zielen und Motiven, so hat dies auf die Stichhaltigkeit meiner Argumente nicht den geringsten Einfluss, weil gute Argumente unabhängig sind von der Person, die sie äußert.
Wenn Sie nur ein kleines Stück kritischen Denkens von dieser Website mitnehmen, dann war meine Mission nicht umsonst.
Konfusius, er zitiert: " Weil wir es müssen. Wir sind dazu aufgerufen. Weil es erhabener ist, für die Vernunft zu kämpfen und nicht zu gewinnen als im Angesicht fortlaufender Niederlagen aufzugeben. Weil es ab und zu einen wahren humanitären Fortschritt durch die Vernunft eines einzelnen Individuums gibt und weil jedes Individuum, welches wir für die Vernunft gewinnen, mehr für die Menschheit tun mag, als Einhunderttausend welche den Aberglauben umarmen." ( Isaac Asimov auf die Frage, warum er die Religion bekämpft auch ohne Aussicht auf Erfolg)
Anmerkungen:
- Das ist natürlich nicht wirklich meine Methode, nur die Darstellung der Methode stammt von mir. Tatsächlich ist das ein Standardwerkzeug der Methode des kritischen Denkens. Wer sie nicht beherrscht, der macht sich leicht zum Opfer sinnleerer Argumente. (Zurück)
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